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Testbericht zur Panono auf digitalEyes.de

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  • Testbericht zur Panono auf digitalEyes.de

    Liebe Panono-Freunde, vor allem die, die sehnsüchtig auf ihre Kamera warten – harrt aus, es lohnt sich!

    Ich hatte vor genau 14 Tagen während der CES in Las Vegas die Gelegenheit die Panono vier Stunden lang zu testen und habe gerade meinen Testbericht auf digitalEyes.de veröffentlicht. Darin sind auch drei Beispielfotos enthalten, die recht repräsentativ sind. Ein Foto vom Stativ, mit hohen Kontrasten. Ein Foto vom Selfie-Stick aus aufgenommen, dort war eine nachträgliche manuelle Ausrichtung erforderlich, die aber im Browser auf der Panono-Website kinderleicht durchzuführend war. Das dritte Foto, auch vom Stativ, ist eines unter Low-Light-Konditionen (das Foto habe ich manuell etwas dunkler belichtet, sonst wären die Gesichter der im Scheinwerferlicht spielenden Band "ausgebrannt", und die ist ja nun mal hier das Entscheidende. In solchen Situationen wird demnächst eine HDR-Funktion sehr hilfreich sein, diese läuft wohl schon in nicht freigegeben Versionen der App, ich habe auf der Messe schon gute Beispiele gesehen.

    Das Foto im Gibson-Zelt ist "ordentlich verrauscht", aber das ist mir, ehrlich gesagt, lieber als die Aquarellzeichnungen, die viele Kompaktkameras in solchen Situationen auf die Speicherkarte gemalt hätten (die haben dann, wie ich finde, oft nur wenig mit "Fotos" zu tun). Hier haben wir "ehrliches" Rauschen, OK. Da könnten die Panono-Server vielleicht noch etwas dran herumoptmieren (Zeit genug ist ja vorhanden, läuft ja hier sowieso asyncron). Vor allem aber finde ich an dem Gibson-Zelt-Foto beeindruckend, das so ein Foto überhaupt möglich ist. Die Kamera stört an dieser Position überhaupt nicht! Ich fummele nebenbei mit dem Smartphone rum und stelle die Belichtung ein. Die anderen Leute nehmen kaum Notiz von dem unauffälligen Teil. Und dann, ein Schuss, Foto im Kasten. Dabei ist überall Bewegung, Leute laufen herum, die Band spielt. Das geht nur One-Shot.

    In Sachen iOS-App gibt es noch einiges zu tun. Aber das ist ja nur "Software", die App wird ganz sicher noch weiter verbessert. Die Kamera selbst funktioniert schon richtig gut und der gesamte Workflow ist sehr durchdacht, die Cloud-Server arbeiten ziemlich gut (Stitching-Ergebnisse) und die ganze Bedienung ist wirklich extrem einfach. Sehr gut gefällt mir, dass man wirklich mit wenigen Klicks, auch mobil von unterwegs, Fotos veröffentlichen und teilen kann. Das Runterladen (von der Kamera auf Smartphone) und Hochladen (vom Smartphone in die Cloud) dauert bei der Datenmenge etwas, das ist klar. Aber das läuft ja normalerweise im Hintergrund. Die ganze "Arbeit" – bis zum Endergebnis – ist auf jeden Fall mit ein paar Klicks im Smartphone getan.

    Den Test findet ihr dort: http://www.digitaleyes.de/Tests/Test...ramafotos/9804

    Jan-Markus

  • #2
    Danke für den Test! Tippfehler: "Stiching-Fehlern", "oder ist Wasser stürzt" und "Entrauschungs-Allgorithmen".

    Acht bis zehn Sekunden Wartezeit sind ja übel zwischen zwei Aufnahmen. Wird sich diese Wartezeit noch verkürzen durch Software-Updates?

    Eine automatische Intervall-Aufnahme fehlt noch in der App? Ist sie geplant? Die Ricoh Theta iOS App kann das und es ist enorm praktisch z.B. für Mapillary. Aber ein Foto alle 8 Sekunden reicht da in der Regel nicht wenn man nicht gerade zu Fuß unterwegs ist.

    10 Minuten für das Processing in der Cloud sind ja auch mal eine Hausnummer. Wenn man darauf wartet kann das ganz schön lang sein. Ich hoffe das wird noch schneller. Intel hat ja auf der CES Live-Stitching von 360° Videos auf einem Laptop demonstriert. Das waren zwar nur 6 Kameras, aber 30 Bilder pro Sekunde. Immerhin soll die Stitching-Qualität ja sehr gut sein. Und das ist meist das Wichtigste.






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    • #3
      Die jetzt ausgelieferten Kameras enthalten genug RAM um drei Aufnahmen extrem schnell hintereinander zu machen, deswegen können wir ja auch HDR Das man bei normalen Aufnahmen aktuell 10s bis zur nächsten Auslösung warten muss liegt daran, dass die notwendige Logik in der Firmware der Kamera nicht ganz trivial ist und wir uns erstmal um wichtigere Themen gekümmert haben. Bis zu drei Aufnahmen schnell hintereinander werden aber per Update nachgerüstet.

      Intervall-Aufnahmen kommen auch per Update, haben aber antuell keinr hohe Priorität.

      Wir arbeiten an der Beschleunigung des Stitchings. Das Intel-Live-Stitching habe ich auf der CES gesehen. Wir optimieren allerdings auf einem ganz anderen Level. Viele Sachen die bei Fotos möglich und sinnvoll sind gehen bei Video nicht wirklich, da man sozusagen in 4D arbeitet und Sprünge vermeiden möchte. Video Stitching auf 6 GoPros lebt primär davon, dass man hoffentlich die interessanten Sachen nicht auf den Schnittlinien hat, dort sieht man nämlich aufgrund des relativ großen Abstandes zwischen den Linsen ordentliche Sprünge.

      VG
      Jonas

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      • #4
        Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Er lässt meine Vorfreude wieder etwas aufleben. Leider muss diese vermutlich noch etwas länger anhalten. Insbesondere, da ich Android nutze (Samsung Galaxy Note 3 mit CM 12.1)

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